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Geschichte

 

Die Anfänge des Tischtennis-Sports finden sich 1874 in England, jedoch nicht in der Form wie man es heute kennt. Anstatt einer mit einem Netz bespannten Platte, spielte man mit Gummibällen oder geschnitzten Korken draußen auf englischem Rasen, weshalb man es als „Lawn-Tennis“ (zu Deutsch: Rasen-Tennis) oder aufgrund des Klangs des Balls als Ping Pong bezeichnete. Dieser Begriff wurde aber 1901 als kommerzielle Marke geschützt und darf seitdem nicht mehr frei benutzt werden. Man hört den Begriff „Ping Pong“ größtenteils nur noch in Hobbyspielbereichen. Schon bald wurde der Sport nach drinnen verlegt und herkömmliche Küchentische ersetzten den Rasen. Als Schläger diente alles, was eine glatte Fläche hatte, wie zum Beispiel Bücher, Federballschläger oder auch Bratpfannen. Zelluloidbälle wurden ab 1902 schon fabrikmäßig in großen Mengen hergestellt. Die Spielbedingungen wurden im Lauf der nächsten Jahrzehnte optimiert während der Sport zunehmend an globaler Beliebtheit gewann. Die ersten offiziellen Turniere Deutschlands wurden 1907 in Berlin abgehalten. Währenddessen gewann es auch in Asien an Beliebtheit, wo es letztendlich in China und Japan sogar zum Nationalsport wurde. 1925 wurde der Deutsche Tischtennisverband DTTB gegründet. Ein Jahr später gründete man in Berlin den Tischtennis-Weltverband ITTF (International Table Tennis Federation), woraufhin in London die ersten Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Als offizielle olympische Disziplin ist es jedoch erst seit 1988 anerkannt. Mit Bällen, die eine Geschwindigkeit von bis zu 180 km/h erreichen, ist Tischtennis die schnellste Ballsportart der Welt.